Über den Autor


Markus Schmidt, Jahrgang 1983, wohnt in Menden. Über viele Jahre war er als Feuerartist (Pyrometheus), Feuerpädagoge und ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr Recklinghausen tätig. Zwischenzeitlich wohnte er in Thüringen, ist aber seit 2022 wieder in seine Heimat zurück gekehrt und möchte sich in der Zukunft wieder mehr dem Feuer widmen.

 

Wer mich kennt weiß, dass mein Herz in Flammen steht. Seit frühester Kindheit übt Feuer auf mich eine ganz besondere Faszination aus. Durch verschiedene kleinere Experimente im heimischen Garten erforschte ich das Element schon in meiner Jugend auf meine ganz persönliche Weise.  Alle Feuer durften dabei eine bestimmte Größe nie überschreiten (und taten es auch nicht), damit sie im Falle eines Falles schnell gelöscht werden konnten - denn meist fanden sie schließlich streng geheim und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 

Als junger Erwachsener veränderte sich durch intensives Training verschiedener Kampfkünste meine Sichtweise auf die Dinge dieser Welt. Da die Faszination immer größere und stärkere Formen annahm und mich nicht selten der Anblick und/oder der Geruch von Feuer in einen fast trance-ähnlichen Zustand versetzte, begann ich schließlich nicht nur mich selbst kritisch zu reflektieren, sondern auch das Element zu studieren, indem ich mich eingehender mit dieser Faszination beschäftigte. Ich las verschiedene Fachbücher zum Themengebiet, informierte mich über Dokus und Reportagen und führte Gespräche mit feuerkundigen Menschen (z. B. mit der Feuerwehr im Rahmen meiner Hospitation). Ich liebte es am heimischen Kamin oder der Feuerschale im Garten zu sitzen - manchmal auch die gesamte Nacht, was mir häufig erst dann bewusst wurde, wenn sich der Tag mit seinen ersten Lichtstrahlen ankündigte.

 


Bis zu meinem Umzug von NRW nach Thüringen 2018 verzauberte und begeisterte ich mein Publikum mit meinen Auftritten als Feuerartist Pyrometheus. Darüber hinaus war ich ehrenamtlich in der freiwilligen Feuerwehr Recklinghausen aktiv (auch im Rahmen der Brandschutzerziehung) und gab Workshops zum richtigen Umgang mit Feuer. Ich bin (Gründungs-)Mitglied des Feuerpädagogik e.V., einem gemeinnützig, anerkannten Verein, für den ich in der Vergangenheit, so oft es meine Zeit zuließ, als Referent tätig war. Während meiner Zeit in Thüringen war all dies zwar aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich, aber nach meiner Rückkehr in die Heimat 2022 möchte ich zu diesen Tätigkeiten zurückkehren.


Weitere Erfahrungen erhöhen meine Feuerkompetenz. So bin ich 2010 barfuss über glühende Kohlen gelaufen, wurde 2014 vom WDR Fernsehen als Feuerspucker verpflichtet, erlebte 2015 meinen ersten Feuerstunt und nahm 2016 bereits an meiner dritten Heißausbildung teil, bei der ich eine Rauchgasdurchzündung erlebte.

 

Für mich selbst bedeutet Feuer mehr als Hitze und Flammen. Feuer bedeutet für mich Verantwortung. Feuer bedeutet für mich Evolution. Feuer bedeutet für mich Leidenschaft. Neben meinen Kernleitsätzen "Wer ein Feuer anzündet, sollte zuerst wissen, wie es wieder aus geht" und "Es gibt keinen gefahrlosen Umgang mit Feuer, nur einen verantwortungsbewussten", die ich vom Feuerpädagogik e. V. übernommen habe, bildet folgender Ausspruch einen weiteren Teil meiner Überzeugung:

 

"Nur wer selbst brennt, kann das Feuer in anderen entfachen."

(Aurelius Augustinus)

 

Es gilt (für mich und diese Website):   Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!

Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

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